KRITIK

Resident Evil

2026

Gesehen
17. Sept. 2026

Wann endlich Drehbuchverbot für Zach Cregger?? Hätte das Potenzial für einen knackigen Survival-Suspense-Streifen mit dem verschneiten Setting gehabt, aber selbst das solide Handwerk bringt am Ende auch nichts, wenn Cregger spätestens in Hälfte Zwei in den quatschigen Comedy Modus fährt und dabei mehr blöde Gags abfeuert als Monstrositäten auftauchen und damit die anfängliche, bedrohliche Atmosphäre komplett bricht. Mitfiebern fällt schwer, weil Austin Abrams seine Dialogzeilen gefühlt zu 95% aus einsilbigen Gefluche besteht. Außerdem ist es nicht mehr auszuhalten, wenn die Hauptfigur für sich (und somit auch für den Zuschauer) alles ins Detail kommentiert und beschreibt, was eh jeder Blinde mit Krückstock in der hintersten Reihe auf Anhieb erkennen und verstehen kann und sich innerlich sagt: Ach kein Scheiß, Sherlock?!?! So kann man natürlich auch Anspannung mit Augen rollen ablösen. Einzig die gute Kameraarbeit von Dariusz Wolski holt noch das Beste raus. Ansonsten gibts hier nichts zum lachen und zum Fürchten auch (fast) nichts. Verschenkte Chance.

Original auf Letterboxd lesen ↗